Gasexplosion zerstört Wohnhaus in Schönebeck

Nach einer schweren Gasexplosion in Schönebeck (Salzlandkreis) wurden die Einsatzmaßnahmen gegen 2 Uhr beendet. Am Sonntagnachmittag gegen 17 Uhr explodierte in der Magdeburger Straße ein Haus.

Der 52-jährige Eigentümer kam mit schwersten Verbrennungen in eine Spezialklinik nach Halle. Wie ein Polizeisprecher vor Ort mitteilte, habe sich der Mann gerade ein Bier aufgemacht als es im gleichen Moment schon knallte. Die Trümmer des Hauses flogen bis zu 50 Meter weit. Glassplitter bohrten sich sogar in Aluminiumwände.
Wie Nachbarn berichteten hörte sich der Knall so an, als wären zwei LKW ineinander gerast. Da der Gasabsperrhahn im Haus nicht mehr erreichbar war, musste eine Spezialfirma die Gasleitung vor dem Haus auftrennen. Während der dreistündigen Maßnahme mussten 77 Mieter ihre Häuser, die in direkter Umgebung lagen, verlassen.
Feuerwehr und Technisches Hilfswerk waren bis 2 Uhr morgens im Einsatz. Das Gebäude wurde noch in der Nacht durch eine Spzialfirma, die dafür ihre Technik aus Gardelegen nach Schönebeck verlegte, abgerissen.
Nun ermittelt die Kriminalpolizei zur Ursache der schweren Gasexplosion.

 

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